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Von Google, Facebook und Co.
Die Tage war ich in einem super spannenden Seminar. „Google“. Ich hätte vorher nie gedacht, dass man damit einen ganzen Seminartag problemlos füllen kann und noch lange nicht am Ende ist. Meine Mitstreiter, die Welterbe-Gastgeber lauschten mit offenen Ohren, manches Mal mit großen Augen und einige Mal auch mit herunterhängenden Kinnladen.
Martin Schmitz von der Marketingflotte hat uns den Stoff, in unserem Hotel, sehr gut präsentiert. Für mich war deutlich, dass er sowohl im Thema Hotellerie beschlagen ist als auch in punkto Marketing genau weiß wovon er spricht und das auch (im Netz) lebt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mit das youtube Beispiel (Hätten Sie gewusst dass youtube die zweithäufig genutzteste Suchmaschine ist? Ich nicht!): Von einem Mixerhersteller in den USA, die im Mixer ein I-phone geschreddert haben, was der Mixer augenscheinlich schadlos überstand. Das Handy war allerdings pulverisiert. Die Idee allein, so ein Video zu produzieren. Total verrückt aber es wurde geklickt wie wahnsinnig so etwas um die 9 Millionen Mal und der Umsatz stieg um 700 %. Jetzt bin ich natürlich auch am überlegen wie ich eine so super Videoidee finde um mein Hotel zu vermarkten. Haben Sie Ideen, die mich befeuern könnten? Ich bin auch für ganz verrückte Projekte zu haben.
Auch zur Thematik Wein vermarkten gab es für mich einiges, das ganz neu war. Ich freue mich in dem Zusammenhang sehr über die augmentierte Realität, wenn unsere Gäste in den Restaurants oder bei Freunden unseren Wein trinken, der ihnen schmeckt und anschließend mit ihrem Androide Handy das Etikett fotografieren und –zack- auf der Website und dem Shop des Weinguts landen und sich Ihren Favoritenwein bestellen. Schöne neue Welt!
Klar, da gab es auch ein paar Neuerungen oder bereits bestehende Anwendungen, die mir ein mulmiges Gefühl verursachen, aber des Internet ist nicht krimineller als die reale Welt, eigentlich eher weniger und ich muss schließlich nicht alles nutzen und selektives Vorgehen und lesen vor dem anklicken ist bekanntermaßen immer von Vorteil.
Ich bin ja nicht so der Smartphone Fan. Hängt sicherlich damit zusammen, dass ich komfortabler zuhause im Büro arbeite und dort auch meistens bin. Okay, ich habe auch so ein Teil, wohl geformt mit runden Ecken sehr schick, schön flach und überhaupt aber die Tipperei auf dem kleinen Bildschirm und die endlosen Webladezeiten machen mich total kribbelig, sodass ich das Smartphone meist als Adress- und Kontaktspeicher nutze, selten damit telefoniere noch weniger sms verschicke und ab und an mal photographiere.
Mein eigenes User verhalten wird mich jedoch nicht daran hindern die Homepage vom Weinhotel Landsknecht und auch vom Weingut Toni Lorenz auf Handys und andere mobile Endgeräte zu optimieren, denn es gibt viele, viele Menschen, die geschäftlich unterwegs oder im Urlaub sind und auch dort im Netz zuhause sind und sein wollen.
Ganz wichtig natürlich die Präsenzen bei Facebook und google+. Gerade für die Stammkundenbindung ein tolles Instrument. Das heißt, sie werden auch in Zukunft immer wieder von mir lesen dürfen, da ich hoffe, sie bald mal wieder persönlich und nicht nur virtuell hier begrüßen zu dürfen. Was wir kochen sieht nicht nur lecker aus, es schmeckt auch so!!
Liebe Grüße und kommen Sie gut in den Tag Martina Lorenz |